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“Christkind & Weihnachstmann”, Märchenschokoladen

%A, 27UTCWed, 27 Mar 2013 13:12:51 +0000 %e. %B %Y
Weihnachtsmann-und-christki

Für die Weihnachtszeit wurde Eva Summer damit beauftragt eine stimmungsvolle Illustration für eine weitere Märchenschokolade anzufertigen. Zusätzlich zu dieser Illustration gab es eine märchenhafte Geschichte über das Christkind und den Weihnachtsmann.

Das Christkind und der Weihnachtsmann

Der Wind wirbelte dicke Flocken durch die kalte Winternacht – Weihnachten stand vor der Tür und das Christkind hatte, wie jedes Jahr, alle Hände voll zu tun.

Hoch oben zwischen den Sternen, eingebettet in weiße, weiche Wölkchen befand sich die Himmelswerkstatt. Überall gab es bunte Päckchen, geschmückte Tannen, Puppen und Spielsachen aller Art. Es duftete nach Zimtsternen, Schokolade, Lebkuchen und Vanillekipferln.

Das Christkind saß an seinem Himmelsschreibtisch und guckte durch das große Fernrohr hinunter auf die Erde. Lang war sie, die Liste mit Weihnachtswünschen der Kinder, denn sie wollten Dies und Das und von Jahr zu Jahr immer mehr. „Das schaffe ich nicht, in dieser kurzen Zeit, so viele Geschenke zu verteilen, um alle Kinder glücklich zu machen“,  seufzte das Christkind.

Nach langem Grübeln kam ihm eine Idee: „es gibt doch den tüchtigen Weihnachtsmann, mit seinem großen Schlitten und den weißen Rentieren, vielleicht kann er mir helfen?“

Daraufhin griff es nach dem Himmelstelefon, rief kurzerhand den Weihnachtsmann auf der anderen Seite des Erdballs an und trug ihm seine Bitte vor.

Sofort meldete sich dieser: „Ho-ho-ho, natürlich kann ich Dir helfen! Bin in ein paar Sternenminuten bei Dir!“

Als der Mond aufging, hörte man plötzlich ein Rauschen, Brausen, Zischen und tausende silberne Glöckchen bimmelten. Mit einem Ruck hielt der Weihnachtsmann seinen Schlitten an und die Rentiere standen wie erstarrt vor dem großen Himmelstor. Das Christkind traute seinen Augen kaum, so viele Päckchen, Computerspiele, ferngesteuerte Autos, Laptops, Handys und sogar die eine oder andere Playstation erblickte es im großen Sack auf dem Schlitten.

Das Christkind fragte leise: „wo sind denn all die schönen Puppen, Märchenbücher, Kleider, Burgen und Lokomotiven?“

„Ho-ho-ho, ha-ha-ha – das altmodische Zeug brauchen wir nicht mehr!“ lachte der Weihnachtsmann.

Daraufhin reichte ihm das Christkind das Fernrohr:  „schau hinunter auf die Erde und Du wirst die Müllberge sehen, Du musst wissen, dass all Deine Geschenke aus Plastik sind und nicht lange halten werden. Meine Gaben aber, sollen lange Freude bereiten und nicht schon nach kurzer Zeit weggeworfen oder ausgetauscht werden.“

Der Weihnachtsmann zupfte an seinen buschigen, weißen Augenbrauen und erwiderte: „hm, vielleicht hast Du ja recht.“

Nachdem er nun bereitwillig dem Christkind bei dessen Arbeit geholfen hatte, machte sich der dicke Mann im roten Mantel und seinen Geschenken wieder auf den Weg,  dorthin woher er gekommen war.

Auf der Erde bereiteten sich die Familien schon auf das große Fest vor, es wurde gebacken und gebraten, die Wohnungen und Häuser auf Hochglanz gebracht. Die Kinder bekamen vor Aufregung rote Wangen und versuchten besonders brav zu sein, was dem einen oder anderen schon ein bisschen schwer viel.

Das Christkind aber schmückte noch die letzten Weihnachtsbäume, band schöne Schleifen um die Päckchen und als es langsam dunkler wurde, machte es sich auf den Weg…

Leise rieselte der Schnee vom Himmel und alles war still, plötzlich ertönte der helle Klang des Glöckchens, die Türen gingen auf und die Weihnachtsbäume erstrahlten in ihrem Glanz.  So manches Kind glaubte noch das Christkind gesehen zu haben, wie es zum Fenster hinaus in die dunkle, heilige  Nacht geflogen war.

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